Wissenswertes

Warum Bio?

Wir haben uns entschieden unsere Imkerei nach Bio Richtlinien zu führen. Der wichtigste Grund für uns ist, daß wir die Verantwortung für das von uns produzierte Lebensmittel sehr ernst nehmen und hinter unserem Honig stehen.

Die wichtigsten Unterschiede:

  • es dürfen keinerlei Medikamente für die Krankheitsbekämpfung bei unseren Bienen eingesetzt werden
  • die Winterfütterung muss mit Zucker aus biologischen Anbau erfolgen
  • unser Wachskreislauf muss geschlossen und dokumentiert sein
  • die Bienenkästen müssen aus überwiegenden natürlichen Materialien sein
  • alle Standplätze müssen auch dokumentiert sein
  • der gewonnene Honig und das Wachs müssen frei von Rückständen sein (ständige Kontrolle)


Was bedeutet Wanderimkerei?

Das bedeutet, dass wir unsere Bienenvölker nicht in Bienenhäusern haben sondern auf Wanderpaletten. Nach der Winterruhe geht es los mit der Löwenzahnblüte, danach kommt die Rapsblüte, Akazienblüte, Wald... usw. Auf einer Wanderpalette befinden sich 4 Bienenvölker. Abends wenn alle Bienen zu Hause sind werden die Flugklappen geschlossen und die Paletten mit den Bienen auf unseren   LKW aufgeladen. Mit ca. 80 Bienenvölkern wandern wir dann z. B. nach Berlin in die Akazienblüte oder in die Rheinland Pfalz in die Kastanienblüte. So entstehen dann auch die verschiedenen Sortenhonige.

Allerdings hört sich dies einfacher an als getan. Wir müssen unsere Damen jedes Jahr vor Antritt der ersten Wanderung vom Veterinäramt untersuchen lassen. Mit dem dann ausgestellten Zeugnis dürfen wir uns dann in ganz Deutschland bewegen. Sollte aus irgendeinem Grund keine Freigabe erteilt werden können, müssen unsere Damen zu Hause bleiben.  

Gibt es Qualitätsunterschiede beim Honig?

Selbstverständlich ist Honig nicht gleich Honig. Unsere Honige werden nach der Sortenreinheit und nach Rückständen wie z. B. Bienenarznei und Antibiotika regelmäßig untersucht. Weiss Honig ist Bio zertifiziert – das heißt die Imkerei muss sich jährlich einer Untersuchung durch die Bio-Kontrollstelle unterziehen. Auch erhielt unser Honig das Bayerwald Premium Siegel. Wir sind uns der Verantwortung gegenüber dem von uns produzierten Lebensmittel bewusst und versuchen unseren Kunden höchste Qualität zu bieten. 

 

Wie lange ist Honig haltbar?

Honig ist bei sachgemäßer Lagerung (dunkel, luftdicht, kühl aber nicht im Kühlschrank) ewig haltbar. Seit der Ernte 2005 ist jedoch die Angabe eines Haltbarkeitsdatums auf den Gläsern Pflicht. Ab Abfülldatum gewähren wir 2 Jahre Mindesthaltbarkeit auf unseren Honig.

 

Wieso wird der Honig eigentlich fest?

Es ist ein natürlicher Vorgang, des Honigs das er „kandiert“, also fest wird. Dies ist abhängig vom natürlichen Traubenzuckergehalt. Beim Waldhonig kann dies Jahre dauern - Blütenhonige jedoch werden sehr schnell so fest, dass man den Honig gar nicht mehr aus dem Glas kriegen würde. Deshalb werden alle Blütenhonigsorten wie z. B. Löwenzahn-, Linden und Sonnenblumenhonig bei uns cremig gerührt. Dies bewirkt, dass die Traubenzuckerkristalle zerkleinert werden und der Honig wunderbar cremig wird. So bleibt er immer streichfähig in Ihrem Honigglas.

Kandierten Honig können Sie in einem Wasserbad einfach wieder flüssig machen – allerdings müssen Sie dabei darauf achten das dass Wasser nicht über 40° Grad Celsius hat da ansonsten die natürlichen Inhaltsstoffe des Honigs zerstört werden.

Das kandieren des Honigs ist somit auch ein Zeichen von Qualität da Sie sichergehen können dass der Honig bei uns nicht über 40° Grad Celsius erwärmt wurde. 


Welche Stoffe enthält Honig?

Im Bienenhonig wurden bisher mehr als 240 natürliche Substanzen gefunden, darunter viele Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Einige davon seien beispielhaft erwähnt:

Kein Honig für Säuglinge: Vereinzelt kann Honig Clostridium botulinum enthalten, einen Krankheitserreger, dem Babys durch ihre noch nicht voll entwickelte Darmflora nichts entgegensetzen können. Obwohl das Auftreten des Erregers sehr selten ist, sollten sicherheitshalber Kinder unter 1 Jahr keinen Honig essen. Bei älteren Kindern und Erwachsenen besteht keine Gefahr.

• Mineralstoffe und Spurenelemente: Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Mangan, Bor

• Enzyme: Invertase, Glucoseoxidase, Diastase

• Aminosäuren: Alanin, Prolin, Asparaginsäure, Glycin, Prolin

• Vitamine: C, B2, B6, Niacin, Panthotensäure

Die 24 Zuckerarten spielen dabei eine besondere Rolle, weil sie mengenmäßig den größten Anteil beisteuern und weil Zucker zu den Kohlenhydraten zählen, und diese wiederum für die menschliche Ernährung eine wichtige Rolle spielen.

Die grobe Zusammensetzung von Honig läßt sich etwa wie folgt darstellen (rund):

• 72% Einfachzucker

• 18% Wasser

• 8% Mehrfachzucker

• 2% Sonstige Stoffe

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